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Unser Ausflug zum Wendelstein am 27. 06.2017

 

In der Früh um 8:30 Uhr fuhren wir mit einem Bus der Firma Hörl in Richtung Bayern. Es ging über Kössen, Walchsee, Niederndorf und Erl übers bayrische Nußdorf bis Brannenburg. Hier fuhren wir mit der Zahnradbahn aus dem Jahr 1912 auf den Wendelstein. Vorbei an steilen Waldungen und Abgründen, durch mehrere kleine Tunnel sowie vorbei an zwei Berggipfeln auf der gegenüberliegenden Seite erreichten wir nach ca. 25 Minuten die Station beim Wendelsteinhaus. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich die Aussichtskanzel „Gacher Blick“ mit einmaligem Panorama. Von dort ist im Süden Bayrisch Zell und im Westen Ried, Geitau, Dorf und Osterhofen sehr gut auszumachen. Auf dem Wendelstein steht auch die höchstgelegene Kirche Deutschlands auf 1740 m. Erbaut 1890 und vom Erzbischof von München zu Ehren der heiligen Maria, der Patrona Bavariae, geweiht.

 

Einige von uns wollten es genau wissen und stiegen auch die letzten 100 Höhenmeter zum Gipfel hinauf. Auf 16 Infotafeln wird die Entstehungsgeschichte der Alpen veranschaulicht. Oben dann ein 360 ° Panorama. Neben dem Gipfelkreuz auf 1838 m befindet sich auch die kleine Wendelinkapelle mit Gipfelbuch.

 

Die Universitäts-Sternwarte mit einem 2 m Spiegel-Teleskop sowie die rot-weiße Antenne des Bayerischen Rundfunks verleihen dem Wendelstein sein unverwechselbares Profil.

 

Vom Gipfel zurück zum Wendelsteinhaus ging es auf dem gleichen Weg oder über den Panoramaweg, der als Rundweg um den Wendelstein angelegt ist.

 

Bei der Bergstation wäre Deutschlands höchste Schauhöhle zu besuchen. Allerdings zogen die Reiseteilnehmer es vor, auf der Terrasse in der frischen Höhenluft zu sitzen.

 

Hinunter ging es dann mit der Gondelbahn nach Osterhofen. Hier erwartete uns der Bus für die Heimfahrt; vorbei an Bayrisch Zell über den Ursprungpass, Landl, Thiersee Kufstein und den Eiberg.

 

Ein gut gelungener Tagesausflug mit entsprechendem Wetter und bester Laune.